In Inwil jubilieren die Frösche!

Das grosse Geburtstagsfest 75 Jahre Fröschenzunft Ebel wird mitten im Quartier Inwil gefeiert. Dazu werden auf dem unteren Schulhausplatz hinter dem Café-Bäckerei Dorfplatz ein grosses Zelt, eine Kaffeestube und eine Bar errichtet. Drei Tage, vom 24. bis 26. Januar, dauert der Jubiläumsanlass.

Altzunftmeister Ernst IV. Bürge

Die Inthronisation im Zentrum des Freitagabends

Damit alle Gäste auf ihre Rechnung kommen haben sich die Organisatoren unter Leitung von Oliver Wandfluh einiges einfallen lassen. Gestartet wird um 19:00 Uhr mit einem Apéro. Eine Stunde später zieht die amtierende Zunftmeisterin Astrid I. Kaufmann mit ihrem Gefolge nochmals auf die Bühne, um ein letztes Mal auf ihrem Thron Platz zu nehmen. Mit einer kurzen Ansprache an das Fröschenvolk verabschiedet sie sich und oh weh, die jüngsten Frösche tragen ihre Insignien weg. Einzig Zunftmeisterabzeichen und Frosch bleiben ihr noch. Sogleich wird sie als Altzunftmeisterin eingekleidet und begibt sich vom eleganten Sessel hinab zu den härteren Festbänken.

Zeremonius André I. Schelbert leitet mit dem Lebenslauf des künftigen Herrschers über den Fröschenteich die eigentliche Inthronisation ein. Dazu nimmt Marcel Schmid bereits auf dem Thron Platz. Bald wird ihm samt den dazu gehörenden Sprüchen der Zweispitz aufgesetzt, die Kette umgehängt und das kostbare Zepter überreicht, Frosch und Zunftmeisterabzeichen angesteckt und der fast güldene und mit edlem Saft gefüllte Becher in die Hand gedrückt. Zeremonius André schliesst dieses Ritual mit den Worten: «Wenn unsere Becher sich kreuzen und Freude in allen Augen sich spiegelt, ist die Geburt des neuen Zunftmeisters Marcel I. besiegelt.»

Darauf wird die Bühne frei für die zahlreichen Gratulanten samt Guggenmusiken, die Zunftmeister Marcel I. und Zunftmutter Dorly ihre Huldigungen darbringen. Wer weiss, was da noch alles über den frisch erkorenen Regenten ans Scheinwerferlicht kommt.

Der Samstagnachmittag für die Kinder

Während zwei Stunden stehen sie im Mittelpunkt und geniessen Fasnacht. Ein Clown unterhält sie, sie können sich schminken und sogar mit der Guggenmusik Crescendos ein Stück einstudieren. Klar, muss dieses dann auch dem Publikum vorgeführt werden. Dazwischen kann sich das Jungvolk auf der Hüpfburg austoben.

Der Jubiläumsabend hat einiges zu bieten

Als erstes sind die Gönner und Sponsoren zum Apéro eingeladen. Nur dank ihrer Unterstützung kann ein solches Fest überhaupt durchgeführt werden. Eine ganze Reihe Guggenmusiken bringt Stimmung ins Festzelt. Und die Grümpel-Bänd Goldau reisst alle von den Sitzen hoch. Die Räfeler Täfeler aus Baar lassen ihre neuesten Schnitzelbänke hören. Mit lüpfiger Musik erfreuen die Formation Jauk & Zugvögel vor allem jene, die gerne das Tanzbein schwingen. Zwischendurch lohnt sich ein Abstecher in die Kaffeestube und in die Bar. Klar wird den ganzen Abend für Speis und Trank gesorgt. Bis morgens um vier Uhr ist Betrieb auf dem Areal. Während dem ganzen Fest kann zudem das Buch zum Jubiläum «Das freut de Frosch» erworben werden.

Besinnlich und heiter geht’s am Sonntag weiter

Um 9:30 Uhr sind alle zum Gottesdienst mit Pfarrer Anthony Chukwu eingeladen. Der anschliessende, reichhaltige Brunch wird vom Café-Bäckerei Dorfplatz zubereitet. Dazu ist Anmeldung erforderlich. Auch hier werden die Gäste unterhalten mit Auftritten vom Alleinunterhalter Chäbu Ming, den wohlbekannten Cosa Nostra, GordonBlö und dem Baron, der Einiges zu erzählen weiss. Im Laufe des Mittags klingt das Jubiläum aus. Doch bald kommen die eigentlichen Fasnachtstage und da sind die Frösche auch wieder auf den Beinen!

Sonntagsbrunch: Erwachsene CHF 33.00, Kinder bis 12 Jahre CHF 1.00 pro Jahr. Anmeldung bis am 20. Januar an hansruedi.nussbaum(at)bluewin.ch oder Hansruedi Nussbaum, Arbachstr. 17, 6340 Baar Tel. 041 761 65 06